Erfolgreich auf LinkedIn: Wie der Algorithmus filtert und was das für Unternehmen bedeutet

LinkedIn mausert sich für Unternehmen zu einem wichtigen sozialen Netzwerk – wegen seiner geschäftlichen Ausrichtung spielt es im Firmenkunden-Umfeld häufig eine größere Rolle als Facebook. Zahlenmäßig hat das international ausgerichtete LinkedIn die auf den deutschsprachigen Raum ausgelegte Plattform XING inzwischen klar überholt.

Auch auf LinkedIn: Content is King

Der Charme von Social-Media-Plattformen liegt darin, linkedin-sales-navigator-403822-unsplashdass Nutzer ein Profil einmal abonnieren (liken, vernetzen) müssen, danach aber Beiträge dieses Profils auf ihrer eigenen Startseite sehen. Das bedeutet, dass Firmen nicht mehr auf Besuche der Nutzer warten müssen (so wie es bei Webseiten der Fall ist). Vielmehr können Unternehmen ihre Zielgruppe immer wieder aktiv ansprechen und auf sich aufmerksam machen. Dazu ist es vor allem wichtig, Inhalte mit echtem Mehrwert für die Zielgruppe zu veröffentlichen. Wie das geht, können Sie hier lesen.

Darüber hinaus ist es aber vor allem wichtig ist zu verstehen, dass auf LinkedIn (genau wie auf Facebook, XING, Instagram und YouTube) ein Algorithmus bestimmt, welche Reichweite ein Beitrag erreicht.

Der LinkedIn-Algorithmus bestimmt, wie erfolgreich Ihre Präsenz ist

Entscheidendes Kriterium für die potentielle Reichweite ist auf LinkedIn, genau wie auf allen anderen Plattformen auch, in erster Linie die Qualität der Beiträge und deren Relevanz für die Nutzer. Aber wie misst ein Algorithmus solche weichen Faktoren?

LinkedIn setzt dafür markus-spiske-1288375-unsplasheinen vierstufigen Prozess ein:
In der ersten Stufe wird Ihr Beitrag durch einen Algorithmus in „Spam“, „Low Quality“ oder „Clear“ eingeteilt. Danach wird er an eine kleine Gruppe von Nutzern ausgeliefert, die mit dem veröffentlichenden Profil verlinkt sind. Je nachdem wie diese Gruppe auf den Beitrag reagiert („Gefällt mir“-Klicks, Kommentare, Teilen des Beitrages), wird die Reichweite eingeschränkt oder erweitert. Sind die weiteren Reaktionen positiv, wird von menschlichen Editoren geprüft, ob es sich lohnt, diesen Beitrag auch Nutzern anzuzeigen, die nicht mit ihrem Unternehmens- oder Personenprofil vernetzt sind.

Letzten Endes gilt hier wie auf anderen Plattformen: Die Reaktionen auf Beiträge, d.h. Interaktionen wie „Gefällt mir“-Klicks, Kommentare und das Teilen von Beiträgen sind der entscheidende Erfolgsfaktor. Je mehr Reaktionen Ihr Beitrag hervorruft, desto höher ist die Chance, dass er an viele mögliche Interessenten ausgeliefert wird.

Der LinkedIn Algorithmus berücksichtigt darüber hinaus auch die Post-Frequenz und der Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Fazit: Qualität über Quantität

Wenig überraschend, aber wichtig: Auch auf LinkedIn steht und fällt der Erfolg einer Präsenz mit der Qualität der Beiträge. 2-5 Beiträge pro Woche ist eine gute Frequenz, viel wichtiger aber ist, dass jeder Beitrag Ihre Zielgruppe so gut anspricht, dass er viele Interaktionen erhält – das ist der Schlüssel zu einer hohen Beitragsreichweite und somit einer hohen Sichtbarkeit für Ihr Unternehmen.

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