4 wichtige Fragen zum Launch Ihres Unternehmensblogs

blogging-441009_1280Sie überlegen, Ihre Marketingmaßnahmen um einen Unternehmensblog zu ergänzen? In unserem aktuellen Beitrag haben wir für Sie ein paar nützliche Tipps zusammengefasst, die Sie auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmensblog unterstützen.

1) Ziele, oder: warum machen wir das eigentlich?

Ja, es soll sie tatsächlich noch geben: Unternehmen, die bloggen um des Bloggens willen. Ohne Ziel, frei nach dem Motto: „Dabeisein ist alles!“. Kann man machen, wenn man Zeit und Geld übrig hat. Für alle anderen gilt: überlegen Sie ganz genau, was Sie mit Ihrem Blog erreichen wollen. Nur dann können Sie am Ende auch entscheiden, ob der Aufwand sich rechnet. Denn – machen wir uns nichts vor: Ein Unternehmensblog aufzusetzen und zu pflegen kostet Zeit und Geld!
An erster Stelle des Rankings der wichtigsten Ziele steht bei den meisten Unternehmen: wir wollen Leads generieren! Dafür brauchen Sie vor allem viel organischen Traffic auf Ihrem Blog, womit wir bereits ein zweites Ziel definiert haben. Aber auch Aufbau und Festigung von Kundenbeziehungen sowie das Recruiting potentieller Mitarbeiter sind häufig genannte Ziele.
Wenn Sie sich für ein Ziel (oder auch mehrere Ziele) entschieden haben, gehen Sie am besten gleich noch einen Schritt weiter, in dem Sie konkret festlegen, wie Sie die Zielerreichung messbar machen – so können Sie in der Zukunft genau verfolgen, wie erfolgreich Ihr Blog ist!
Leadgenerierung hat für Sie oberste Priorität? Dann legen Sie doch ganz konkret fest, wie viele Leads Sie im ersten Jahr generieren wollen! Sie wollen neue Mitarbeiter gewinnen? Messen Sie Ihren Erfolg an der Zahl der eingegangenen Bewerbungen im Vergleich zu der Zeit vor Ihrer Online-Initiative.

2) Zielgruppe – für wen machen wir das eigentlich?

Wie genau kennen Sie eigentlich Ihre Zielgruppe? Wen möchten Sie erreichen? Von demografischen Merkmalen wie Alter, Geschlecht, etc. mal abgesehen, wer sind die Personen, die sich für Ihr Angebot interessieren und warum? Welche Merkmale soll diese Personengruppe auszeichnen?
Überlegen Sie ganz genau, wo diesem Personenkreis der berühmte Schuh drückt und welche Fragen Sie beantworten, welche Probleme Sie ganz konkret lösen können? Zu welchen Themen sind Sie der Experte? Welchen Mehrwert kann Ihr Blog liefern? In dem Moment, in dem Sie sich darüber im Klaren sind, haben Sie bereits die inhaltlichen Kategorien für Ihren Unternehmensblog gefunden.

3) Content-Strategie, oder: was wollen wir bieten?

Bei jedem Blogbeitrag den Sie produzieren sollte immer eines im Mittelpunkt stehen: ihre (potenziellen) Kunden und wie Sie ihnen einen einzigartigen Mehrwert bieten.
Für den langfristig erfolgreichen Aufbau Ihres Blogs ist der optimale Themenmix entscheidend. Vermeiden Sie es unbedingt, ausschließlich über die eigenen Produkte und Angebote zu schreiben. Wechseln Sie die Seiten und nehmen Sie die Perspektive Ihrer Leser ein. Was interessiert sie, für welche Probleme benötigen sie Hilfe, welche Bedürfnisse und Erwartungen bringen sie mit? Optimale Themen sind die, die sich aus der Schnittmenge zwischen dem was Sie mitteilen möchten und dem, was Ihre Zielgruppe lesen möchte, ergeben.
Ein Leitfaden bezüglich der Sprache, Tonalität und visueller Elemente wie Bilder oder Grafiken sollte ebenfalls Teil Ihrer strategischen Überlegungen im Vorfeld sein.

4) Das Redaktionsteam – wer macht was?

desk-1456142_1280Die schönste Strategie nutzt nur wenig, wenn niemand sie gut umsetzt. Fangen Sie so früh wie möglich an, ein Blogteam aufzustellen. Mögliche Autoren finden Sie sicher im Marketing, aber auch der Vertrieb oder talentierte Schreiber aus dem Supportteam können sich als Blogautoren hervortun. Dadurch kann eine interessante, bunte Vielfalt an Beiträgen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven entstehen.
Wenn Sie Ihr Kern-Team gebildet haben empfiehlt es sich, einen gemeinsamen Workflow zu definieren: erstellen Sie einen Redaktionsplan in dem festgelegt ist, wann Texte an wen geliefert werden.
Bennen Sie eindeutige Zuständigkeiten für die anstehenden Aufgaben. Wer ist für das Publizieren der Beiträge verantwortlich? Wer kümmert sich um Korrektur und Qualitätskontrolle? Wo werden Texte und Bilder archiviert? Und – ganz wichtig – wer übernimmt die Projektleitung?

Fazit

Ein Unternehmensblog ist in vielen Fällen eine wertvolle Bereicherung im bestehenden Marketing-Mix. Sie schaffen einen zusätzlichen Kanal, über den Sie mit Ihrer Zielgruppe kommunizieren und die Beziehungen zu Bestandskunden pflegen können. Dennoch: die genannten Punkte sollten Sie auf jeden Fall im Vorfeld gründlich bedenken, damit sich der gewünschte Erfolg auch einstellen kann.

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