Facebook ist tot – oder?

Mein Metzger hielt mir neulich einen Vortrag zu dem Thema, warum Facebook so gut wie tot sei.
Momentan gehen in den Medien Berichte um, nach denen Facebook drastisch Nutzerzahlen verliert.
Wie viel ist an diesen Nachrichten dran, und lohnt sich eine Facebook-Seite für Unternehmen noch?

Facebook wächst langsamer
Unbestrittenermaßen wächst Facebook inzwischen langsamer und verliert Nutzer aus bestimmten Gruppen. Um dies im Gesamtbild zu betrachten, ist jedoch wichtig zu verstehen, dass Facebook nach wie vor die Internetseite mit den zweitmeisten Zugriffen ist (direkt nach Google).
Mit 27 Millionen aktiven deutschen Nutzern pro Monat nutzt ca. jeder Zweite im Alter von 15-60 Jahren Facebook aktiv.
Damit ist eine gewisse Sättigung erreicht, und naturgemäß nimmt das starke Wachstum ab.

Facebook ist tot, oder?Neue Plattformen für Jugendliche

Jugendliche und junge Erwachsenen nutzen teilweise andere Plattformen als ihre „uncoolen“ Eltern.
Dies sind zum Beispiel Instagram, Pinterest oder WhatsApp, die aber für Firmen generell schwerer nutzbar sind, weil sie auf persönlichere oder flüchtigere Kommunikation ausgelegt sind.
Für Firmen positiv ist aber, dass die interessantesten Verbraucher im mittleren Alter nach wie vor überwiegend auf Facebook vertreten sind.

Wie lange lohnt sich Facebook noch?

Facebook hat anderen Plattform gegenüber einen riesigen Vorteil: Hier gibt es nach wie vor die meisten Neuigkeiten für die meisten Menschen. Je mehr der Freunde und Kontakte eines Menschen sich auf einem sozialen Netzwerk tummeln, desto relevanter wird dieses Netzwerk für den Einzelnen. Falls andere Plattformen jemals die Nutzerzahlen von Facebook (siehe oben) erreichen, dann nicht in absehbarer Zukunft.

Daher unser Fazit: Eine Facebook-Nutzung lohnt nach wie vor für Unternehmen, die private Verbraucher oder Arbeitnehmer von über 18 Jahren suchen. Wichtig ist aber auf jeden Fall, eine Social Media-Strategie zu entwickeln, die die Aktivitäten plant und strukturiert.
Mit einer solchen Strategie in der Tasche müssen Unternehmen auch einen Plattformwechsel in der fernen Zukunft nicht fürchten und sind nicht von Facebook abhängig.

 

Bildquellen: Pinterest

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